Martin Raab
Head of Public Communication and Group Media Spokesman, global
Im Rahmen der Endress+Hauser Water Challenge sammeln Mitarbeitende von Endress+Hauser unter dem Motto jedes Jahr Geld für ein ausgewähltes Wasserprojekt. Die Ausgabe 2026 findet am 7. Mai unter dem Motto „Clear water – clear future“ statt und wird einen Schulverbund in Togo unterstützen.
Hahn aufdrehen und sauberes Trinkwasser kommt – für Milliarden Menschen ist das keine Selbstverständlichkeit. „Etwa jeder vierte Mensch1 auf der Erde hat keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser“, sagt Dr. Peter Selders, CEO von Endress+Hauser. „Als Unternehmen möchten wir dazu beitragen, diese Situation zu verbessern, denn Wasser ist grundlegend für Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.“
Als Spezialist für Mess- und Automatisierungslösungen in der Wasser- und Abwasserindustrie hat Endress+Hauser bereits 2019 eine weltweite firmeninterne Initiative geschaffen, mit der gezielt ausgesuchte Hilfsprojekte für Trinkwasser oder Wassermanagement unterstützt werden. Im Rahmen der Endress+Hauser Water Challenge gehen Mitarbeitende gemeinsam spazieren, joggen, Rad fahren oder schwimmen. Für jeden zurückgelegten Kilometer spenden sie einen bestimmten Betrag, der vom Unternehmen verdoppelt wird.
Im vergangenen Jahr kamen durch diesen Spendenlauf insgesamt 12.000 Schweizer Franken zusammen. Mit der Summe konnte die Trinkwasserversorgung der südafrikanischen Hibemandla Primary School in Lillydale, am Rande des Kruger-Nationalparks, gesichert werden. Die 560 Schülerinnen und Schüler saßen buchstäblich auf dem Trockenen, nachdem zwei Bohrlöcher auf dem Schulgelände versiegt waren.
Mit den Spendengeldern ließ Endress+Hauser in der Nähe der Schule eine neue, 185 Meter tiefe Quelle bohren. Seither hat die Schulgemeinschaft wieder frisches Trinkwasser sowie Wasser für die tägliche Zubereitung von Mahlzeiten vor Ort. Außerdem hat Endress+Hauser auf dem Gelände der Grundschule Speicherkapazitäten von 40.000 Litern geschaffen – zuvor standen lediglich 10.000 Liter pro Woche per Tankwagen zur Verfügung.
Wo die einen unter Trockenheit leiden, kämpfen andere mit Überschwemmungen: Die Endress+Hauser Water Challenge 2026 wird einen Schulverbund im Norden von Togos Hauptstadt Lomé unterstützen. Etwa 1.000 Kinder und Jugendliche besuchen den Complexe Scolaire Mon Devoir, der vom Kindergarten bis zum Gymnasium reicht. Das Areal liegt in einem ehemaligen Sumpfgebiet und wird bei starken Regenfällen regelmäßig überflutet. Die Folgen sind Schimmel, Bauschäden und erhebliche Gesundheitsrisiken für die Schulgemeinschaft.
Trotz eines eigenen Brunnens und einer Vierkammer-Klärgrube kann das Gelände nicht richtig entwässert werden. Ein zentrales Abwassersystem ist in diesem ärmlichen Viertel zwar geplant, wird aber erst in 10 bis 15 Jahren verfügbar sein. Kurzfristige Alternativen wie das Abpumpen per Tankwagen sind weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll.
Mit den Spenden der Endress+Hauser Water Challenge 2026 soll deshalb ein Versickerungsschacht gebaut werden, der Regen- und Abwasser kontrolliert in tiefere Bodenschichten ableitet. Finanziert werden auch hydrogeologische Untersuchungen, die technische Systemplanung sowie die Installation von Sensortechnik zur Überwachung von Wasserstand und Wasserqualität. Dabei fließen auch nicht vollständig aufgebrauchte Mittel aus der Endress+Hauser Water Challenge 2025 in das Projekt mit ein.
1 WHO und UNICEF (2025): Progress on Household Drinking Water and Sanitation 2000–2024: Special Focus on Inequalities
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EH_2026-01-22_water_challenge.zip |
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